Das „Blessing - Areal“
Lage des Objektes
Die Stadt Pfullingen ist nach Reutlingen und Metzingen mit knapp 20.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Landkreis Reutlingen. Reutlingen ist das größte Wirtschaftszentrum zwischen Stuttgart und dem Bodensee. Insgesamt leben in der Region Reutlingen – Metzingen – Pfullingen – Eningen – Tübingen rund 250.000 Menschen. Die Entfernung zur Landeshauptstadt Stuttgart beträgt ca. 40 km. Die Verkehrsinfrastruktur und der Naherholungswert sind als überdurchschnittlich zu bezeichnen.
Die beiden Grundstücke befinden sich in der Oststadt von Pfullingen, in der Kaiserstraße und Marktstraße. Die Oststadt ist als Gründerzeitstadtteil geprägt von einem regelmäßigen, in der Straße und im Ortsteil rasterartigen Stadtgrundriss, in dem sich zahlreiche zeittypische Einzelbauten vom Klassizismus bis Jugendstil befinden.
Detailinformationen zu den Objekten
Die zusammengefügten Bauabschnitte des ehemaligen Betriebsgebäudes der Firma Blessing erstrecken sich entlang der Kaiserstraße auf einer Länge von ca. 150 m und entlang der Bismarckstraße auf einer Länge von ca. 28 m. Parallel zur Braikestraße verlaufen die Gebäude auf einer Länge von ca. 50 m. Auf der hinteren Seite (Süd-Osten) wird das Areal von der Burgstraße begrenzt.
Das Areal befindet sich in zentraler Lage in Pfullingen, ca. 700 m vom Marktplatz entfernt und liegt unmittelbar in der Nachbarschaft angrenzend an wohnbaulich genutzte Grundstücke, die in dieser zentrumsnahen Lage üblicherweise das Stadtbild prägen. Die Bauabschnitte sind drei- bis fünfstockig erstellt und können aus heutiger Sicht in der bestehenden Weise erhalten bleiben. Von den oberen Stockwerken hat man einen unverbaubaren Blick auf die Schwäbische Alb, die Stadt Pfullingen und die angrenzenden Städte und die Region.
Das ehemalige Blessing – Betriebsareal, bestehend aus Verwaltungs-, Produktions- und Lagerflächen, wurde in verschiedenen Bauabschnitten erstellt, regelmäßig renoviert und als Briefumschlagfabrik genutzt. Eine detaillierte Darstellung der einzelnen Bauabschnitte verdeutlicht folgende Tabelle:
Baubschnitt | Baujahr | Geschosse | Keller | Länge | Breite | Bruttorauminhalt |
1 | 1920 | 3 + Dach | ja | 34,15 | 12,25 | 1.949 |
2 | 1936 | 3 + Dach | ja | 22,70 | 12,20 | 1.223 |
3 | 1951 | 3 + Dach | ja | 22,00 | 12,20 | 1.027 |
4 | 1955 | 3 | ja | 16,00 | 19,40 | 1.116 |
5 | 1959 | 3 | ja | 15,60 | 13,20 | 740 |
6 | 1963 | 3 | ja | 31,00 | 39,00 | 3.325 |
7 | 1971 | 5 | ja | 26,30 | 30,20 | 3.535 |
8 | 1975 | 3 + Dach | ja | 14,80 | 15,00 | 752 |
9 | 1939 | 4 + Dach | ja | 12,00 | 18,00 | 955 |
10 | 1955 | 4 | ja | 9,50 | 19,50 | 879 |
11 | 1971 | 4 | ja | 12,00 | 19,50 | 1.055 |
16.556 | ||||||
Die Bauabschnitte 1 – 5 und 8 sind seit Anfang 2007 für einen Zeitraum von voraussichtlich 6 - 8 Jahre an die Robert Bosch GmbH vermietet. Die restlichen Bauabschnitte (6, 7, 9, 10 und 11) sind im Wesentlichen noch zur Vermietung oder zum Verkauf frei. Die Nettomietpreise für diese Bauabschnitte bewegen sich zwischen 2,00 €/qm und 3,50 €/qm (zzgl. NK-Vorauszahlung). Die Veräußerung dieser Gebäudeteile kann zeitlich versetzt erfolgen. In den bisherigen Mietverträgen wurde vereinbart, dass im Falle von baulichen Maßnahmen in den nicht angemieteten Gebäudeteilen während des Mietverhältnisses Beeinträchtigungen vom Mieter hingenommen werden müssen.
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